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BREMEN-MITTE | Wallanlagen
Mo, 29.08.2016 | 16 Uhr

Erste Haltestelle des Vorlesesofas war im Grünen vor der Bremer Stadtbibliothek: Mutter und Tochter eröffneten die interkulturelle Veranstaltungsreihe mit einer Geschichte aus ihrer Heimat, dem Iran. 1995 musste Journalistin Mehrak Motiei (rechts auf dem Sofa) ihr Land verlassen, weil die Geheimpolizei ihre Wohnung durchstöbert und ein regierungskritisches Manuskript gefunden hatte. Sie las die Erzählung „Der Kaufmann und der Papagei“ im persischen Original, ihre Tochter Tarlan Mirshekari las die deutsche Übersetzung . In dieser Fabel des iranischen Dichters Rumi wird die Freiheit erfolgreich verteidigt: Einem Papagei gelingt die Flucht aus dem goldenen Käfig seines Besitzers durch eine kluge List ...
Das leuchtend rote Sofa lockte viele vorbeiflanierende Menschen an. Und die von Mutter und Tochter lebhaft vorgetragene orientalische Geschichte zog Kinder und Erwachsene gleichermaßen in ihren Bann. Dann kamen die großen und kleinen Zuhörer*innen spielerisch ins Gespräch auf der begehbaren Weltkarte der Initiative „Bildung trifft Entwicklung“ . „Ach DA liegt der Iran!“ und „Hier bin ich geboren!“ riefen die Kinder. Auch zwei Klinik-Clowns machten auf dem Heimweg von ihrer Arbeit bei der fröhlichen Gruppe Halt. Danke, Mehrak und Tarlan, für diesen wunderbaren Auftakt!

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